Aufbau der Lederhaut von außen nach innen: Lamina episcleralis, Substantia propria, Lamina fusca

Lamina episcleralis

Diese Bindegewebsschicht ist die äußerste Schicht der Sclera. Sie enthält zahlreiche kleinere Blutgefäße, deren Verästelungen in ein feines Geflecht aus regelmäßig angeordneten Kollagenfibrillen reichen. In dieser Schicht sind vereinzelte Lymphozyten und Makrophagen. Die Gefäßversorgung dieser Bindegewebsschicht erfolgt über den oberflächlichen und über den tiefen episkleralen Plexus.

Substantia propria

Die Substantia propria macht etwa 90% der Dicke der Hornhaut aus. Sie ist ein transparentes, kollagenreiches Gewebe, das für die Festigkeit und Form der Hornhaut verantwortlich ist. Ihre Fibrillenbündel bestehen überwiegend aus Typ-I-Kollagen. Sie sind 0,5 bis 6 µm dick, unregelmäßig angeordnet und stark miteinander verflochten. Sie verleihen der Sclera die weiße Farbe.

Lamina fusca sclerae

Das lockere Kollagenfasergefüge der Lamina fusca liegt an der Grenze zu der sich innen anschließenden Choroidea und verbindet diese mit der Sclera. Sie enthält Melanozyten, die für die Pigmentierung der Lederhaut sorgen. Funktion: Die Sclera gehört zur Tunica fibrosa bulbi und bildet die äußere Umhüllung des Bulbus oculi. Die Lederhaut reicht vom Rand der Cornea bis zum Sehnerv.Funktion: Die Sclera gehört zur Tunika fibrosa bulbi und bildet die äußere Umhüllung des Bulbus oculi. Die Lederhaut reicht vom Rand der Cornea bis zum Sehnerv. Sie ist für die Formkonstanz des Auges verantwortlich.