Foramen ovale: N. mandibularis (ovale Mandeln) und Foramen rotundum: N. maxillaris (roter Max)
Das Keilbein ist ein Teil der Schädelbasis und der Augenhöhle. Durch die zentrale Lage findet man in den großen Flügeln (ala majoris) außerdem wichtige Durchtrittsstellen für Nerven, Venen und Arterien des Gehirns: Das Foramen rotundum für den N. maxilares und das Foramen ovale für den N. mandibulares. Beide sind Hauptäste des N. Trigeminus.
Foramen rotundum
Größe: Längsdurchmesser: 7-8 mm, Querdurchmesser 4-5 mm
Lage: Ala major ossis sphenoidalis auf der Höhe der Sella turcica.
Vor seinem Durchtritt durch das Foramen rotundum teilt sich der N. Maxiliaris und gibt einen Ramus meningeus (Hirnhautast) zur sensiblen Versorgung der Hirnhäute ab. Danach verlässt der Nerv die Schädelhöhle durch das Foramen rotundum und teilt sich in der Fossa pterygopalatina (Flügelgaumengrube) und verzweigt sich.
Foramen ovale
Größe: etwa 3-4 mm
Lage in der Ala major ossis sphenoidalis.
Der N. mandibularis verlässt die Schädelhöhle durch das Foramen ovale und verzweigt sich danach.
Lage: Öffnung im Ala major ossis sphenoidalis (Großer Keilbeinflügel) auf der Höhe der Sella turcica (Türkensattel). Das Foramen rotundeum verbindet die Fossa cranii media (mittlere Schädelgrube) mit der Fossa pterygopalatina (Flügelgaumengrube).
Durchtritte aus der mittleren Schädelgrube außerhalb des Schädels: N. maxillaris (Oberkiefernerv) ein Hauptast des N. trigeminus (Drillingsnerv): Vor seinem Durchtritt durch das Foramen rotundum teilt sich der Nerv und gibt einen Ramus meningeus (Hirnhautast) zur sensiblen Versorgung der Hirnhäute ab. Danach verlässt der Nerv die Schädelhöhle durch das Foramen rotundum und teilt sich in der Fossa pterygopalatina (Flügelgaumengrube) und verzweigt sich.
